Ein Atomkraftwerk im Keller

Donnerstag, 02. Dezember 2021/ 19:30 Uhr/ Bibliothek oder Café

 

Bremer Autor liest satirische Kurzgeschichten - in Kooperation mit der Stadtbibliothek Syke

 

 

Foto: Christina Klinghagen
Foto: Christina Klinghagen

Kann ein Affe bei der Geldanlage behilflich sein? Ist es eine gute Idee, im Keller ein Atomkraftwerk zu bauen? Und sorgt der Fortschritt wirklich dafür, dass das Klopapier bald per Fax ins Haus kommt? Diese und weitere Fragen beantwortet der Bremer Journalist und Buchautor Markus Tönnishoff am ??? bei einer Lesung ??? Tönnishoff wird dort aus seinen Satirebänden „Ein Herz für intersexuelle Pinguine“ und „Wenn der Affe sich schnäuzt, klingelt die Kasse“ sowie „Die Seehunde haben heute Ruhetag“ satirische Kurzgeschichten vortragen. „Karl Valentin lebt. Ich habe mich schon lange nicht mehr so gut amüsiert“, schreibt Prof. Dr. Walter Krämer, Vorsitzender des Vereins Deutsche Sprache, über das neueste Werk des Autors.

 

Tönnishoff (56), der als Redakteur beim Weser-Kurier tätig ist, unternimmt in seinen Satiren einen erfrischenden Spaziergang durch die Politik und das Alltagsleben – und er reitet eine Attacke auf die Lachmuskeln. Was passiert, wenn beim Polizeinotruf gespart wird? Auch mit dieser Frage hat der Autor sich beschäftigt. Dann klingt es so: „Willkommen bei der Polizei. Unser Computer wird Sie durch das Menü führen. Wenn Sie einen Verkehrsunfall melden wollen, drücken Sie die 1, wenn Sie gerade überfallen werden, drücken sie die 2.“ Klar, dass der Autor im weiteren Verlauf die Dinge auf die Spitze treibt: „Will der Täter mehr als 100 Euro von Ihnen erbeuten, drücken Sie die 17, ist der Betrag kleiner, weisen Sie den Täter bitte darauf hin, dass auch kleinere Beträge versteuert werden müssen.“

 

Experten gibt es in letzter Zeit immer mehr – für jedes Thema. Deshalb lässt Tönnishoff in einer weiteren Satire jede Menge von ihnen zu Worte kommen: Terrorexperten und Entenexperten sowie Toiletten- und Klobürstenexperten, ohne die eine moderne Gesellschaft einfach nicht mehr klarkommen würde. Überdies schildert der Autor noch, wie es dazu kommen konnte, dass Berliner Gymnasiasten Mathe-Aufgaben bekommen, die auch ein drei Monate alter Pandabär mühelos lösen könnte und welche Rolle Hamster bei der Unterstützung der Bundeswehr einnehmen können.

 

Tönnishoff hat in der Vergangenheit zahlreiche Satiren für die Internetseite der Tageszeitung „Die Welt“ (www.welt.de) geschrieben. Auch in der „Berliner Zeitung“ war er mit humoristischen Ergebnissen seiner Großhirnrinde vertreten – und nicht zuletzt selbstredend im Weser-Kurier. Er ist gelernter Tageszeitungs- und Onlineredakteur sowie PR-Fachkraft. Außerdem hat Tönnishoff Politikwissenschaft in Bremen studiert. „Ich wundere mich heute noch, dass trotzdem etwas aus mir geworden ist“, sagt er augenzwinkernd dazu.

 

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