Etappe

12. September 2021 - 27. Februar 2022/ Täglich von 14.00 - 18. 00 Uhr/ Café und Spieker

 

Zur Erinnerung an den Beginn der Aktivitäten in und um die Alte Posthalterei laden wir zur Ausstellungseröffnung am Denkmalschutztag, den 12.September 2021, um 11:00 Uhr ein. Die Eröffnungsrede wird Gerhard Thiel halten.

 

Die erste Ausstellung 1998 in der noch nicht restaurierten Nienburger Str. 5
Die erste Ausstellung 1998 in der noch nicht restaurierten Nienburger Str. 5

Es stellen die bereits an der an der ersten Café-Ausstellung vor 23 Jahren beteiligten Syker Künstlerinnen und Künstlern aus - in den Räumen des Cafés Waldstr.3, im Spieker und im Außenbereich.

 

Beteiligt sind Vera und Fritz Vehring (beide Keramik), Elsa Töbelmann (Malerei und Keramik), Henning Greve (Metallkunst) und Lutz Felsmann (Malerei und Graphik).

 

Es wird auch an die verstorbenen Künstler Andreas Frömberg (Bildhauer) und Liane Gerull (Malerei und Objekte) erinnert, die mit zu den ersten Teilnehmern gehört hatten.

 

Angefangen hatte alles mit der Gründung des Vereins „Rund ums Syker Rathaus e.V.“ 1997. Der Verein hatte das Ziel, das historische Gebäude-Ensemble der alten Posthalterei zu erhalten und zu restaurieren. Die erste Ausstellung 1998 mit dem Titel „Umbruch“ fand mit den oben genannten Syker Künstlern in der Nienburger Straße 5 statt - nicht zuletzt, um auf den Erhaltungswert des späteren Gebäudes der VHS Syke aufmerksam zu machen.

 

Vor 11 Jahren wurde dann in der gerade vom Verein RuSR wieder in Stand gesetzten Waldstr. 3 das Café Alte Posthalterei mit der Ausstellung „Aufbruch“ eröffnet, abermals mit denselben Syker Künstlern und Künstlerinnen. Seitdem gibt es in den historischen Gebäuden der Alten Posthalterei und des fünf Jahre später ebenfalls wieder aufgebauten Spieker kontinuierlich wechselnde Ausstellungen.

 

Diese Ausstellung soll als weitere Etappe und als Erinnerung an die beiden vorangegangenen zunächst bis Anfang 2022 dauern.

 

 

 

 

 

 

 


Vera Vehring

 

1944 in Höhr-Grenzhausen geboren

1966-1969 Keramiklehre in Höhr-Grenzhausen

1969-1972 Keramikstudium an der Staatlichen Fachschule in Höhr-Grenzhausen

1972-1977 Kassel, Hochschule f.B.Kunst, Keramikstudium bei Walter Popp

1981 Ernennung zum Mitglied der AIC(Academie of International Ceramics)

1981 Lehrauftrag für Keramik, Bremen Hochschule für Kunst und Musik

1988-1989 Lehrauftrag f.Keramik, Kassel, Gesamthochschule Kassel

1989-1990 Lehrauftrag f.Plastisches Gestalten, Universität Oldenburg

 

Auszeichnungen

 

1978 Hannover,Förderpreis d. Landes Niedersachsen f.Kunsthandwerk

gemeinsam mit Fritz Vehring

1983 Bremen,Förderpreis f.Kunsthandwerk

1988 Stuttgart, Staatspreis d.Landes Baden-Württemberg für Europäisches Kunsthandwerk

1998 Diepholz, Kulturpreis des Landekreises Diepholz, gemeisam mit Fritz Vehring

 

Arbeiten in öffentlichen Sammlungen (Auswahl)

 

Bremen, Focke-Museum/ Coburg, Sammlungen der Veste Coburg/ Düsseldorf

Hetjens Museum/ Frechen, Keramion/ Genf,Musée Ariana/ Frankfurt Museum f. Angewandte Kunst/ Gera , MAK/ Leipzig, Grassi-Museum/ Marburg,Universitäts-

museum/ Stuttgart,Landesmuseum Baden-Württemberg/ Prag,Kunstgewerbe Museum

Saga, Japan Art Museum/ Waterloo Canada ,Canadian Clay and Glass Gallery

 


Fritz Vehring

 

1944 in Syke geboren

1964-1967 Keramiklehre in Höhr-Grenzhausen

1969-1972 Studium an der Staatlichen Fachschule in Höhr-Grenzhausen

1972-1977 Keramikstudium bei Walter Popp, HFK Kassel / zwischen 1974-1977

Lehrauftrag für Keramik, ebendort

1983- 2006 Mitglied der AIC ,Genf

1979-1983 Lehrauftrag für Keramik, Fachhochschule Niederrhein, Krefeld

1983-1986 Professur für Keramik Fachhochschule Niederrhein, Krefeld

1986-2011 Professur für Keramik, Hochschule für Kunst und Musik, Bremen

1998 Kulturpreis des Landkreises Diepholz

 

Symposien

 

1978 Internationales Keramik-Symposion Bassano del Grappa , Italien

1980 Internationales Keramik-Symposion Kecskemet, Ungarn

1981 Internationales Keramik Symposion Kecskemet und Siklos, Ungarn

1987 Internationales Keramiksymposion Römhild, DDR

1989 Kieler Symposion

1990 Internationales Keramiksymposion Taschkent, Usbekistan,S:U.

2003 Internatinales Keramik-Symposion Svartava, Lettland

2011-2013 Ziegel-Symposion mit WABA, bei Petersen Tegl, Cathrins-

minde, Dänemark

2015 Ziegel-Sympos.mit WABA,Clayarch-Museum Gimhae,Pusan,Korea

2016 Ziegel-Symposi.mit WABA, Nau Gaudi, Mataro Spanien

 

 

Arbeiten in Museen und öffentlichen Sammlungen

 

Bassano del Grappa, Palazzo Buonaguro Italien

Bremen, Fockemuseum

Coburg , Sammlung der Veste Coburg

Deidesheim, Museum für Moderne Keramik

Düsseldorf, Hetjens Museum

Frechen, Keramion

Genf, Schweiz, Musee Ariana

Gera,Samml.Welle,MAK

Hannover Kestner Museum

Heilbronn, Städtisches Museum

Höhr-Grenzhausen, Keramikmuseum

Karlsruhe, Badisches Landesmuseum

Köln, Museum für Angewandte Kunst

Leipzig, Grassi-Museum Lübeck, Museum Behnhaus

Marburg,Universitätsmuseum für Bildende Kunst

Oldenburg,Landesmuseum

Oslo,Norwegen, Kunstindustriemuseet

Prag, Tcheschien, Umeleckoprumyslove Muzeum

Rotterdam, Niederlande, Museum Boymans-van Beuningen

Saga,Japan Museum of Art

Schleswig, Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum Schloss Gottorf

Sklos, Ungarn Keramikmueseum

Sögel, EmslandmuseumSchloss Clemenswerth

Stuttgart, Württembergisches Landesmuseum

Zürich, Schweiz, Museum Belle Rive

Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland

 


Organische Kunst

Objekte aus Edelstahl geschmiedet

und Objekte in Verbindung mit Keramiken

 

 

Elsa Töbelmann

 

geb. 17. 12. 1953 in Bassum, aufgewachsen in Kirchweyhe bei Bremen.

 

Von 1974 bis 1977 Metall- und Schmiedeausbildung im künstlerisch arbeitenden Betrieb von Heinz Kerstan, südlich von Hannover.

 

Seit 1979 gemeinsam mit Henning Greve freischaffend in der eigenen Werkstatt; zuerst im Großraum Hannover und seit 1981 im Landkreis Diepholz. Ab 1990 leben und arbeiten sie in Syke-Schnepke, auf dem Hof ihrer Großeltern.

 

Bis 1998 sind die gemeinsamen Arbeiten aus geschmiedetem Eisen, oft für den Innenraum. Danach werden die Objekte leicht und luftig und sind überwiegend aus Edelstahl, fast alle für den Garten oder den öffentlichen Raum.

 

Aufträge für Gedenkstätten nehmen in den letzten Jahren einen zunehmenden Raum ein.

 

Bei der gemeinsamen organischen Kunst ist Elsa Töbelmann die treibende Kraft für die Dynamik und die tänzerische Handschrift.

 

Seid 2010 ist die Malerei zusätzlich ein neuer Schwerpunkt und ab 2013 entstehen viele Keramikobjekte, meistens in Kombination mit den Edelstahlelementen.

 

 

Henning Greve

 

geb. 20.11.1954 in Bonn, aufgewachsen in Bissendorf bei Hannover.

1972 -74 Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten.

1975 -78 Metall- und Schmiedeausbildung im künstlerischen Betrieb von Heinz Kerstan, südlich von Hannover, gemeinsam mit Elsa Töbelmann.

1975 -77 Mitglied der dadaistischen Künstlergruppe im DADhAnova, Noltehaus in Hannover.

1980 - 1998 Lehrauftrag (Schmieden) an der Hochschule für bildende Künste in Braunschweig.

 

Seit 1979 gemeinsam mit Elsa Töbelmann freischaffend in der eigenen Werkstatt; zuerst im Großraum Hannover und seit 1981 im Landkreis Diepholz. Ab 1990 leben und arbeiten sie in Syke - Schnepke.

 

Bis 1998 sind die Arbeiten aus geschmiedetem Eisen, oft für den Innenraum. Danach werden die Objekte leicht und luftig und sind überwiegend aus geglühtem Edelstahl, fast alle für den Garten oder den öffentlichen Raum.

 

Aufträge für Gedenkstätten nehmen in den letzten Jahren einen zunehmenden Raum ein.

 

Greve experimentiert gerne mit Bewegungsmöglichkeiten, was sich in den Wind- und Bewegungsobjekt ausdrückt, öfter auch Wasserspiele und Schwimmkörper.

 

Gemeinsame Ausstellungen der letzten Jahre

 

2015 „Beeldentuin de Stegge“ Winterswijk / Niederlande

„ Mehr und mehr“ 8 Thedinghauser Kulturtage, Thedinghausen

„ZwischenART Kunstmeile am Meer“ Bad Zwischenahn

„Heiligenloher Rundgang“ Heiligenlohe - Twistringen

 

2016 "Culture Bridge" DANK Haus, Chicago, USA

„Heavy Metal“ Kreismuseum Syke

 

2017 „Kulturelle Landpartie“ Besem, Wendland

Gemeinschaftsausstellung mit Marianne Behrens und Jürgen Stahmann

Atelier Günter Klein, Achim – Baden

„Markt der Schönen Dinge“ Botanischer Garten, Braunschweig Gemeinschaftsausstellung. der AKB

 

2018 „The Power of Art” 5th Annual Culture Bridge / Kulturbrücke 2018: DANK Haus Chicago USA

 

Herbstfest der Gartenkultur“ Hof Hollmann, Ostrittum

„Wellenspiel“ Metallkunst und neue Arbeitsfelder, Kreismuseum Syke Einzelausstellung Töbelmann / Greve

9. Thedinghauser Kulturtage, Thedinghausen

„Kunst und Garten“ Atelier Günter Klein, Achim – Baden

„ Ins Grüne“ Focke Museum, Bremen Gemeinschaftsausstellung. der AKB

 

2019 „THE OCEAN BETWEEN II“ internationales Workshop im Kreismuseum Syke, dazu Ausstellung in der Galerie Cem Kuc Hannover

und Landsitz Wachendorf, Syke

„Insight“ Untere Rathaushalle, Bremen, Jahresausstellung der AKB

 

2020 „ Ins Grüne“ Focke Museum, Bremen Gemeinschaftsausstellung. der AKB

 

Gemeinsame Arbeiten im öffentlichen Raum

 

Gemeinde Weyhe 1998. 2006 und 2019-2021

Stadt Syke 1999, 2004, 2005, 2006, 2 x 2019, 2017-2021,

und „EuropaGarten“ Syke, 2006 – 2017, umgesetzt mit mehreren Bauabschnitten, ein Gesamtkunstwerk von vier Künstlern

Gemeinde Martfeld 1999,

Stadt Verden 2002,

Heiligenloh 2002,

Stadt Nienburg / AOK 2003,

Coulaines in Frankreich 2003





Andreas Frömberg 1988
Andreas Frömberg 1988

Andreas Frömberg, geb. 11. Juli 1954 in Syke und gest. 25. Feb. 2018 ebenda. Er lebte und arbeitete in Schnepke (Ortsteil von Syke) als Bildhauer.

 

1977 – 1988 Studium der Bildhauerei bei Waldemar Otto an der Hochschule für Kunst und Musik (HKM) in Bremen. Von 1984 – 1985 war er künstlerischer Leiter einer Bildhauerwerkstatt in der Bremer Justizvollzugsanstalt Oslebshausen.

 

1984 Atelier in Bremen und seit 1986 in Syke-Schnepke.

 

Seit 1985 beteiligt er sich an Bildhauersymposien. Seine Werke befinden sich in privatem und in öffentlichem Besitz. In Syke befinden sich eine Reihe seiner Skulpturen im öffentlichen Raum.

 

Ab 1980 Ausstellungen in Darmstadt, Bremen, Osnabrück, Oldenburg, Bonn, Kassel, Hamburg, Berlin, Heilbronn, Karlsruhe, Düsseldorf, Hohenberg an der Eger und in Syke.

 

Seine Arbeiten konfrontieren Körperlichkeit und Figuren mit anderen Raumelementen. Für seinen bevorzugter Werkstoff der Bronze, arbeitet er meistens mit Abformtechniken.

 

„Mit seinen Einzelfiguren, seinen Reliefkörpern, den Kombinationen aus Körper und Wand, Körper und Weg sowie den Zwittern aus Figur und Block bewegt sich der Bildhauer aus Syke auf einem Grenzstreifen, der für die Bildhauerei der Moderne fruchtbar genug für potenziell unendliche individuelle Ausprägungen bleiben dürfte: das Herausschälen der Plastik aus dem Block, in der pointierenden, das Gesehene zur künstlerischen Aussage verformenden Übersetzung.“ (Dr. Rainer Bessling 1999 bei der Preisverleihung)

 

 

Auszeichnungen:

 

1992 Preis junger Künstler der Darmstädter Sezession

1999 Kulturpreis des Landkreises Diepholz für Bildhauerei

 

Arbeiten im öffentlichen Raum:

 

1987 Stehende Figur vor Reliefkörpern (im Kunstprojekt Menschenlandschaft Berlin, in Berlin-Kreuzberg zwischen Oberbaumstraße und dem May-Ayim-Ufer)

1994/95 Wächter (Skulptur; 1994) und Stadtleben (Reliefkörper; 1995), in Syke (Hauptstraße)

1997 Bürgermeister Lienhop und sein Hund (in Bassum vor der Kreissparkasse)

2000 Figur und Tafelrelief (Skulptur) in Twistringen an der St. Anna-Kirche; diese beiden zusammengehörenden Objekte verweisen auf die über 200-jährige, in dieser Form im norddeutschen Raum einmalige Strohverarbeitung im Kirchspiel Twistringen

2003 Der Wächter (in Bassum im Park der Freudenburg)


Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Kontakt

Café Alte Posthalterei

Waldstr. 3

28857 Syke

Tel. 0 42 42 - 65 58 09 0

Mob. 01 51 - 23 00 54 32

E-Mail: mail@cafe-syke.de

 

Geschäftskonto: DE44 2915 1700 1011 0714 51

Spendenkonto RuSR e.V.:

DE85 2915 1700 1110 0158 54 bei der KSK Syke

Öffnungszeiten

Jeden Tag von 14:00 Uhr - 18:00 Uhr

 

Gerne öffnen wir das Café für Gruppen und kleine private Veranstaltungen auch außerhalb der normalen Öffnungs­zeiten.


Freies WLAN in Café